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Der Gaiking, tja, wer ist der Gaiking?

In Deutschland absolut unbekannt, ich kann mich nur noch dunkel erinnern, dass ich diesen “bunten Roboter” damals irgendwo gekauft bekommen habe, das muss so Ende der 70er gewesen sein. Ich meine mich erinnern zu könne, dass er damals
so um die 20 DM gekostet hat..

Irgendwie fand ich den als Kind ziemlich doof, habe nie wirklich damit gespielt und so flog der Gaiking von einer Ecke in die andere und landete dann irgendwann im Keller.
Obwohl ich mit diesem Typen nie was anfangen konnte, konnte ich mich irgendwie nie von ihm trennen und somit hat er schon einige Umzüge hinter sich gebracht:
Vom Keller meiner Eltern in den Keller meiner ersten Jungesellenwohnung, dann in den Keller der ersten Wohnung,
die ich zusammen mit meiner Frau nahm, und auch im Keller der nächsten Wohnung tristete er sein Dasein.
Letzendlich lagerte er im Werkzeugschuppen unseres Hasues.

Zufällig fand ich ihn dann im Internet, wirklich zufällig, da ich mich, wie oben schon beschrieben, nie wirklich mit dem Knaben beschäftigt habe.
Der Gaiking ist der Held einer japanischen Anime-Serie aus den 70ern. Er ist ein Mech, in dem ein Pilot sitzt, der diesen Mech steuert.
Es gab auch eine Comicserie, die Shogun-Worriors, in der der Gaiking mit anderen Riesen-Mechs eine Rolle spielt.

Ich glaube, dass der Hersteller Popy/Bandai ist, hier in Deutschland jedenfalls wurde er von Mattel vertrieben.

Was mich am meisten vom Hocker gehauen hat ist der Preis. den der Kerl mittlerweile erziehlt, ich hab ihn schon im Ebay für 250$ weggehen sehen.
Allerdings nur in den Staaten oder in Japan, in Deutschland findet man drüber gar nichts.

Jetzt im erwachsenem Alter war ich angefixt von dem Dingen und holte ihn aus seiner dunklen Ecke, schön sauber gemacht und festgestellt, das er noch in recht gutem Zustand war, sogar zwei von den Raketen waren noch dabei, die er auf seinen Schultern klemmen hat und die aus seiner Brust heraus abgeschossen werden können.
Das einzige Manko, was er hatte, waren seine Aufkleber. Da diese nur aus bedrucktem Papier bestanden, fingen sie
im Laufe der Jahre an sich aufzulösen.

In den USA fand ich dann einen Shop, der neue und passend gelaserte Folienaufkleber verkaufte. Kurzerhand bestellt und als sie dann ankamen habe ich den Gaiking (nicht zu verwechseln mit “Gayking” ;-)) restauriert.
Das Ergebnis findet ihr auf den nächsten Seiten.

 

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